Das kann Apples neues MacBook Pro wirklich – mehr Leistung, neues Display und Touchscreen
Apple hat Ende Oktober 2026 eine neue Generation des MacBook Pro vorgestellt. Dabei geht es nicht nur um mehr Leistung, sondern um eine ganze Reihe von Neuerungen, die den professionellen Laptop deutlich verändern könnten.
Besonders spannend: Apple setzt auf ein neues Tandem-OLED-Display, erstmals auf Touch-Bedienung am Mac und auf leistungsstarke M5-Pro- und M5-Max-Prozessoren. Dazu kommen ein überarbeitetes Gehäuse, Verbesserungen beim Klang und eine hohe Akkulaufzeit.
Doch was steckt tatsächlich hinter dem neuen MacBook Pro? Und für wen lohnt sich der Umstieg?
1. Das neue PROLED XDR Display: Ein echtes Highlight
Wenn man sich die technischen Neuerungen anschaut, fällt das Display sofort ins Auge. Apple verwendet erstmals ein Tandem-OLED-Panel, das unter der Bezeichnung PROLED XDR vermarktet wird.
Die technischen Daten können sich sehen lassen:
- 14,2 Zoll beim kleineren Modell und 16,3 Zoll beim größeren Modell
- Bis zu 2.000 Nits Spitzenhelligkeit
- Kontrastverhältnis von 10.000.000:1
- Adaptive Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz
- Unterstützung der Farbräume P3 und Adobe RGB
Gerade für Fotografen, Videografen und Grafiker dürfte das Display interessant sein. Schwarze Bildbereiche wirken tief und satt, während helle Bildinhalte besonders gut zur Geltung kommen.
Auch bei der Bearbeitung von HDR-Videos und hochauflösenden Bildern dürfte das neue Display seine Stärken ausspielen.
2. Endlich Touchscreen am MacBook Pro
Eine der wohl größten Veränderungen ist die Einführung eines Touchscreens.
Apple hat sich lange gegen eine direkte Touch-Bedienung beim MacBook ausgesprochen. Mit der neuen Generation ändert sich das. Nutzer können Inhalte direkt auf dem Display bedienen, ohne ausschließlich auf Maus oder Trackpad angewiesen zu sein.
Dazu gehören unter anderem:
- Webseiten durch Wischen scrollen
- Fotos mit zwei Fingern vergrößern
- Fenster per BerĂĽhrung verschieben
- Inhalte direkt bearbeiten
- Software-Instrumente auf dem Bildschirm bedienen
Besonders bei kreativen Anwendungen könnte diese Funktion einen echten Mehrwert bieten. Programme wie Adobe Lightroom, DaVinci Resolve, Blender und weitere Anwendungen sollen von der Touch-Unterstützung profitieren.
Wichtig ist dabei: Das MacBook Pro bleibt ein klassisches Notebook. Tastatur und Trackpad bleiben weiterhin ein zentraler Bestandteil der Bedienung.
3. M5 Pro und M5 Max: Leistung fĂĽr anspruchsvolle Aufgaben
Im Inneren des neuen MacBook Pro arbeiten die M5-Pro- und M5-Max-Chips.
Apple richtet diese Prozessoren vor allem an Nutzer, die regelmäßig mit anspruchsvollen Programmen arbeiten.
Dazu zählen beispielsweise:
- Videobearbeitung in 4K und 8K
- 3D-Modellierung und Rendering
- Softwareentwicklung
- Professionelle Bildbearbeitung
- KI-Anwendungen direkt auf dem Gerät
Besonders der M5 Max dĂĽrfte fĂĽr Nutzer interessant sein, die groĂźe Projekte bearbeiten oder komplexe 3D-Szenen erstellen.
Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, KI-Modelle lokal auf dem Mac auszuführen. Dadurch können bestimmte KI-Aufgaben direkt auf dem eigenen Gerät verarbeitet werden, ohne dass sämtliche Daten an einen externen Server übertragen werden müssen.
Das ist nicht nur interessant fĂĽr Entwickler, sondern auch fĂĽr Nutzer, die besonderen Wert auf Datenschutz legen.
4. Bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit
Auch bei der Akkulaufzeit hat Apple nachgelegt.
Das neue MacBook Pro soll laut Hersteller eine Laufzeit von bis zu 24 Stunden erreichen. Allerdings hängt die tatsächliche Laufzeit stark davon ab, welche Anwendungen genutzt werden.
Wer beispielsweise Videos schneidet, 3D-Projekte rendert oder KI-Anwendungen verwendet, wird deutlich mehr Energie verbrauchen als jemand, der lediglich im Internet surft oder Texte schreibt.
Trotzdem ist die angegebene Laufzeit ein interessanter Wert fĂĽr alle, die viel unterwegs arbeiten.
5. DĂĽnner, leichter und trotzdem leistungsstark
Apple hat auch am Gehäuse gearbeitet.
Das neue MacBook Pro ist dünner und leichter als sein Vorgänger. Das 14-Zoll-Modell bringt laut Apple rund 1,38 Kilogramm auf die Waage, während das 16-Zoll-Modell etwa 1,82 Kilogramm wiegt.
Das klingt zunächst nach einer kleinen Veränderung. Gerade bei einem leistungsstarken Notebook kann jedes eingesparte Gramm jedoch einen Unterschied machen.
Das neue Design soll zudem eine verbesserte Wärmeableitung ermöglichen, damit die Prozessoren auch bei längeren Belastungen ihre Leistung möglichst konstant halten können.
6. Dynamic Island und macOS 27
Eine weitere Neuerung ist die Dynamic Island, die Apple vom iPhone auf den Mac bringt.
Sie soll wichtige Informationen und laufende Aktivitäten übersichtlich darstellen. Nutzer können beispielsweise Anrufe verwalten, Musik steuern oder Live-Aktivitäten im Blick behalten.
Zusätzlich kommt macOS 27 zum Einsatz. Das Betriebssystem bringt neue Funktionen für Apple Intelligence und soll die Bedienung sowie die Zusammenarbeit mit verschiedenen Anwendungen weiter verbessern.
Gerade in Verbindung mit dem neuen Touchscreen könnte sich die Bedienung des MacBook Pro dadurch deutlich verändern.
7. AnschlĂĽsse und Sound: Auch hier gibt es Verbesserungen
Apple setzt weiterhin auf eine umfangreiche Anschlussausstattung.
Dazu gehören:
- Drei Thunderbolt-5-AnschlĂĽsse
- HDMI
- SDXC-Kartenleser
- MagSafe
- 3,5-mm-Kopfhöreranschluss
Damit bleibt das MacBook Pro auch für professionelle Anwender interessant, die regelmäßig externe Geräte anschließen müssen.
Beim Soundsystem hat Apple ebenfalls Verbesserungen vorgenommen. Das überarbeitete 6-Lautsprecher-System soll bis zu 50 Prozent tiefere Bässe liefern und für einen klareren Klang sorgen.
Das ist vor allem für Nutzer interessant, die unterwegs Musik hören, Videos bearbeiten oder auf externe Lautsprecher verzichten möchten.
8. Was kostet das neue MacBook Pro?
Apple positioniert das neue MacBook Pro weiterhin im Premium-Segment.
| Modell | Einstiegspreis |
| 14 Zoll mit M5 Pro | 3.299 € |
| 16 Zoll mit M5 Pro | 3.899 € |
| 14 Zoll mit M5 Max | 5.119 € |
| 16 Zoll mit M5 Max | 5.599 € |
Deutsche Apple-Preise inklusive Mehrwertsteuer. Je nach Ausstattung können die Preise deutlich steigen.
Apple (DE)+1
Das MacBook Pro ist damit definitiv kein gĂĽnstiges Notebook. Vor allem die Max-Varianten richten sich an professionelle Anwender, die auf hohe Leistung angewiesen sind.
FĂĽr einfache Office-Aufgaben, Internet oder gelegentliche Bildbearbeitung dĂĽrfte ein MacBook Air weiterhin die sinnvollere Wahl sein.
Fazit: Apple verändert das MacBook Pro grundlegend
Das neue MacBook Pro ist mehr als nur ein gewöhnliches Hardware-Update. Mit dem Tandem-OLED-Display, der Touch-Bedienung und den leistungsstarken M5-Pro- und M5-Max-Chips bringt Apple einige interessante Neuerungen auf den Markt.
Besonders der Touchscreen dürfte für Diskussionen sorgen. Während einige Nutzer die direkte Bedienung als längst überfällige Entwicklung ansehen, werden andere weiterhin lieber mit Trackpad und Tastatur arbeiten.
Für Kreative, Entwickler und professionelle Anwender könnte das neue MacBook Pro dennoch ein spannendes Gerät werden.
Ob sich der Kauf lohnt, hängt letztendlich davon ab, welche Aufgaben man damit erledigen möchte. Wer bereits ein leistungsstarkes MacBook Pro besitzt, muss nicht unbedingt sofort wechseln. Nutzer älterer Intel- oder M1-Modelle dürften dagegen deutlich mehr von den Neuerungen profitieren.
Eines steht aber fest: Apple zeigt mit dieser Generation, dass das MacBook Pro auch in Zukunft eine wichtige Rolle im professionellen Notebook-Bereich spielen soll.
Kommentare (1)
Zu dem Preis braucht man auch nichts mehr sagen, man kennt die Preise ja von Apple.
LG


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